[Rezension] Björn Beermann - Die Lichtgeborene

Erstellt am Sonntag, 1. Mai 2022

           



Titel: Die Lichtgeborene
Autor: Björn Beermann
Verlag: Selfpublisher NOVA MD
Seitenanzahl: 238
ISBN:‎ 978-3985952489
Taschenbuch: 12,00€
Erscheinugstermin: 25.04.2022
Einzelband
Bewertung: 2 / 5
Links: Amazon, Autor


Klappentext:
Vom Licht geboren, von Schatten bewacht. Urban Fantasy, mitten aus der magischen Welt Hamburgs

Die junge Studentin Trixie ist gerade auf dem Nachhauseweg von ihrer Arbeit im Café in der Speicherstadt Hamburgs, als sie vom Licht auserkoren wird.

Kurz darauf wird sie von düsteren Schatten angegriffen und im letzten Moment, bevor ihr Lebensstrang mit der Sense durchtrennt wird, von einer mysteriösen Gestalt gerettet. Bevor sie die Situation richtig begreifen kann wird sie ohnmächtig und wacht mitten in der Nacht in ihrem eigenen Bett auf. Alleine.

Was ist passiert? Entsprechen ihre Erinnerungen der Realität? Trixie macht sich auf die Suche. Ohne auch nur in Ansätzen zu verstehen in was für einer gefährlichen Situation sie sich befindet. Sie ist zwischen die Fronten eines uralten Konflikts geraten, der seinen Ursprung in der Unterwelt hat. Dunkel- und Hellschatten streiten um die Vormacht auf der Oberwelt. In unregelmäßigen Abständen wird ein Mensch auserkoren als Lichtgeborene. Diese muss von den Hellschatten beschützt werden, bis sie ihr Schicksal erfüllt hat. In Trixies Fall ist es der undurchsichtige und auch etwas grummelige Dennis, der nun widerwillig ihr Leben vor den immer aggressiver werdenden Angriffen der Dunkelschatten zu retten hat. Denn andernfalls wird unsere Welt, die Oberwelt fallen und jegliches Leben ausgelöscht.

Zum Glück für die Welt entwickeln sich zwischen Dennis und Trixie stärker werdende Gefühle, was Dennis noch weiter anspornt seine Mission zu erfüllen. Unterstützt wird er dabei von seiner düsteren Freundin Layla und von den besten Freunden der Hellschatten, den Mäusen.

Fantasy Buch für Kinder und Erwachsene

Der Urban Fantasy Roman führt den Leser hinter die kaufmännische Fassade Hamburgs, wo sich magische Dinge abspielen und sich Portale in die Unter- und die Zwischenwelt befinden. Zumindest für, die, die sich auskennen. Autor Björn Beermann entführt in eine Welt voller Fantasie, die die Stadt Hamburg mit einbezieht.
Cover:
Einfach wunderschön, mit kleinen, aber feinen Details. 😍 

Meinung:
Auch wenn ich den Klappentext ein wenig zu lang finde, hat dieser mich recht neugierig gemacht.
Schatten, die in unserer Welt um die Vormacht kämpfen, ein Mensch, welcher sein Schicksal erfüllen muss, dazu ein Hauch Romantik und das alles spielt sich auch noch in meiner Heimatstadt ab.

Die Grundidee dieser Geschichte fand ich wirklich cool, genau wie das Setting, das war es aber auch schon. 
Mir fehlte es im gesamten Buch an tiefe, authentischen Figuren und vor allem an Informationen, wodurch sich meine Freude beim lesen stark in Grenzen hielt. 
Bis zum Schluss hat die Geschichte es nicht geschafft, mich zu fesseln, obwohl ich immer wieder gehofft habe, noch abgeholt zu werden.

Trixie als Protagonistin gefiel mir zunächst ganz gut, doch leider blieb sie auch im Verlauf der Geschichte wie alle Figuren eher blass.
Sie ist eine Studentin, welcher in der Freizeit gerne zeichnet und sich für gute Zwecke engagiert.
Trixie lebt mit einer Freundin und ihren kleinen Bruder in einer WG
Immerzu macht sie sich sorgen, dass ihr Bruder auf die schiefe Bahn geraten könnte und dieser seine Ausbildung nicht wirklich ernst nimmt.
Dennis hat überhaupt keine Lust auf die Oberwelt und schon gar nicht nun einen Menschen beschützen zu müssen.
Ihn als Figur fand ich sehr undurchschaubar, sein denken und Handeln war für mich oftmals einfach nicht wirklich nachvollziehbar
Hier und da gab es einzelne nette Momente, wo er etwas sympathisch wirkte.
Was ich sehr schade fand, war die Umsetzung der Perspektivwechsel
In einem Satz liest man in den Gedanken von Trixie, im nächsten von Dennis oder Layla zumindest ein Absatz bzw. ne Leerzeile wär schön gewesen.

Was mich wirklich gestört hat, ist das bis zum Schluss so viel nicht wirklich klar war und es einfach an der liebe zum Detail mangelte.
Zwischenzeitlich fühlte es sich eher so an, als würde ich den Entwurf einer Geschichte lesen, weil einfach so viel nicht wirklich ausgearbeitet ist. 
Die Erklärung, wie die Dunkelschatten und Hellschatten entstanden sind, ist mir einfach viel zu oberflächlich.
Wie kam es überhaupt zu den Differenzen? 
Was genau hat es mit den anderen Wesen, welche vor kommen auf sich?
Was genau sind sie und was ist deren Aufgabe?

Fazit:
Die Grundidee und auch das Setting fand ich ganz cool, aber leider war es das auch schon.
Die ganze Zeit über habe ich gehofft, dass ich zumindest noch ein bisschen gefesselt werde, leider konnte die Geschichte mich bis zum Schluss nicht packen. 
Das Lesen fühlte sich an vielen stellen an, als würde ich einen Entwurf lesen und nicht ein fertiges Buch. 
Es mangelte an so vielen stellen an Informationen und die Figuren wirkten alle für mich sehr blass
Eigentlich mag ich es sehr aus verschieden Perspektiven zu lesen, doch auch hier gefiel mir die Umsetzung leider gar nicht.
Auch wenn ich sehr gespannt auf diese Geschichte war, konnte diese mich leider nicht überzeugen.
Ich danke NOVA MD für das Rezensionsexemplar.








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