Titel: Der Letzte Kreis (1): Verhängnis
Autor: Anne Schröer
Klappentext:
Wie weit wirst du gehen, wenn es kein Zurück mehr
gibt? Im Jahr 267 nach dem Untergang des Technischen
Zeitalters überwuchern im Norden weitläufige Wälder
die Überreste vergangener Zivilisationen. Inmitten
ihres Clans führt Adi hier ein beschauliches Leben.
Doch der Frieden endet jäh, als die Schreckgespenster
aus den Märchen ihrer Kindheit Realität werden: Die
Krieger der verfeindeten Keden greifen an und
vernichten, was ihr lieb und teuer war. Rache ist
alles, was Adi noch bleibt. In ihrer Verzweiflung
begibt sie sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen
Letzten Kreis, der angeblich nicht nur altes Wissen
hortet, sondern auch alte Waffen. Zeitgleich droht in
einer der Ruinenstädte im Süden eine alte Macht, sich
wieder zu erheben. Der Städter Dunis sieht sich und
seine Familie mit wachsender Gefahr konfrontiert, weil
eine Gruppe aus Fanatikern alles daransetzt, dass die
Maschinen wiederauferstehen. Das dürfen sie nicht
zulassen – denn der Erfolg der Maschinisten könnte
einen neuen Untergang bedeuten …
Meinung:
Der Letzte Kreis hat mich von der ersten Seite an absolut begeistert und komplett in seinen Bann gezogen. 🧡
Die Kapitelzierden sind richtig toll gestaltet, ich liebe solche Details einfach sehr.
Ein kleiner Kritikpunkt war für mich allerdings der Buchsatz auf den linken Seiten, der innen stellenweise etwas zu eng ist und das Lesen manchmal leicht erschwert hat.
Das dystopische Setting, das über 200 Jahre nach dem Untergang des technischen Zeitalters spielt, fand ich unglaublich spannend.
Die Welt ist geprägt von den Folgen eines Krieges zwischen Maschinen und Menschen, überall finden sich Ruinen vergangener Zeiten.
Durch die bildlichen Beschreibungen und die vielen kleinen Details konnte ich mir das Leben der Figuren wunderbar vorstellen.
Man bekommt hier ein tolles Gefühl dafür, wie die Menschen dort leben.
Es ist eine harte Welt, nicht nur, weil es keine Technik mehr gibt.
Verschiedene Clans leben größtenteils friedlich zusammen, auch in den Städten gibt es funktionierende Gemeinschaften, während Nomaden gefährlich und skrupellos durch die Welt ziehen.
Besonders faszinierend fand ich die Keden, eine eigene Unterart, groß, blass, blind und doch tödlich effizient, da sie sich durch Klickgeräusche orientieren.
Gleichzeitig sind sie einfach nur erschreckend, vor allem, weil sie Kinder aus den Dörfern entführen.
Auch die Maschinisten, die die alte Technik zurückbringen wollen, obwohl sie einst den Untergang verursacht hat, bringen eine spannende Dynamik in die Geschichte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass wir Adi und Dunis bereits als Kinder kennenlernen.
So erlebt man hautnah mit, wie sie aufwachsen und was sie geprägt hat, ohne dass alles nur in Rückblenden erzählt wird.
Diese Erzählweise passt hier einfach perfekt und macht die Geschichte noch intensiver.
Was Adi erlebt hat, ist wirklich heftig und geht unter die Haut.
Auch als Erwachsene muss sie Schreckliches durchstehen.
Getrieben von Rache macht sie sich auf die Suche nach dem letzten Kreis und ist dabei gezwungen, ausgerechnet mit ihrem größten Feind zu reisen.
Zwischen den beiden herrscht nicht nur Abneigung, sondern echter Hass, was die Dynamik unglaublich spannend macht.
Thjemas als Kede fand ich besonders faszinierend.
Seine Perspektive zeigt auf erschreckende Weise, wie kalt und gnadenlos dieses Volk ist.
Dunis hingegen ist ganz anders aufgewachsen, in einer Stadt, mit einem Vater, der auf den Dächern alter Hochhäuser Nahrung anbaut.
Die drei könnten unterschiedlicher kaum sein, vor allem ihre Moralvorstellungen gehen weit auseinander, was sie zu unglaublich spannenden Figuren macht.
Die Geschichte ist stellenweise sehr intensiv.
Es gab Szenen, die meinen Puls richtig in die Höhe getrieben haben.
Gleichzeitig konnte sie mich aber auch emotional berühren.
Selbst in ruhigeren Momenten blieb der Spannungsbogen hoch und ich war durchgehend gefesselt.
Es gibt viele überraschende Wendungen und spannende Enthüllungen.
Mehr als einmal dachte ich einfach nur Wow.
Besonders beeindruckend fand ich, wie die zwei Handlungsstränge zusammengeführt wurden.
Das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen.
Nun warte ich sehnsüchtig auf Band 2.
Für mich ist es ein packender, atmosphärischer und emotionaler Auftakt mit einer faszinierenden Welt und starken Figuren.
Eine ganz klare Leseempfehlung. 🧡 ⚔️📖
Ich danke dem Edition Roter Drache Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar!
Die Kapitelzierden sind richtig toll gestaltet, ich liebe solche Details einfach sehr.
Ein kleiner Kritikpunkt war für mich allerdings der Buchsatz auf den linken Seiten, der innen stellenweise etwas zu eng ist und das Lesen manchmal leicht erschwert hat.
Das dystopische Setting, das über 200 Jahre nach dem Untergang des technischen Zeitalters spielt, fand ich unglaublich spannend.
Die Welt ist geprägt von den Folgen eines Krieges zwischen Maschinen und Menschen, überall finden sich Ruinen vergangener Zeiten.
Durch die bildlichen Beschreibungen und die vielen kleinen Details konnte ich mir das Leben der Figuren wunderbar vorstellen.
Man bekommt hier ein tolles Gefühl dafür, wie die Menschen dort leben.
Es ist eine harte Welt, nicht nur, weil es keine Technik mehr gibt.
Verschiedene Clans leben größtenteils friedlich zusammen, auch in den Städten gibt es funktionierende Gemeinschaften, während Nomaden gefährlich und skrupellos durch die Welt ziehen.
Besonders faszinierend fand ich die Keden, eine eigene Unterart, groß, blass, blind und doch tödlich effizient, da sie sich durch Klickgeräusche orientieren.
Gleichzeitig sind sie einfach nur erschreckend, vor allem, weil sie Kinder aus den Dörfern entführen.
Auch die Maschinisten, die die alte Technik zurückbringen wollen, obwohl sie einst den Untergang verursacht hat, bringen eine spannende Dynamik in die Geschichte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass wir Adi und Dunis bereits als Kinder kennenlernen.
So erlebt man hautnah mit, wie sie aufwachsen und was sie geprägt hat, ohne dass alles nur in Rückblenden erzählt wird.
Diese Erzählweise passt hier einfach perfekt und macht die Geschichte noch intensiver.
Was Adi erlebt hat, ist wirklich heftig und geht unter die Haut.
Auch als Erwachsene muss sie Schreckliches durchstehen.
Getrieben von Rache macht sie sich auf die Suche nach dem letzten Kreis und ist dabei gezwungen, ausgerechnet mit ihrem größten Feind zu reisen.
Zwischen den beiden herrscht nicht nur Abneigung, sondern echter Hass, was die Dynamik unglaublich spannend macht.
Thjemas als Kede fand ich besonders faszinierend.
Seine Perspektive zeigt auf erschreckende Weise, wie kalt und gnadenlos dieses Volk ist.
Dunis hingegen ist ganz anders aufgewachsen, in einer Stadt, mit einem Vater, der auf den Dächern alter Hochhäuser Nahrung anbaut.
Die drei könnten unterschiedlicher kaum sein, vor allem ihre Moralvorstellungen gehen weit auseinander, was sie zu unglaublich spannenden Figuren macht.
Die Geschichte ist stellenweise sehr intensiv.
Es gab Szenen, die meinen Puls richtig in die Höhe getrieben haben.
Gleichzeitig konnte sie mich aber auch emotional berühren.
Selbst in ruhigeren Momenten blieb der Spannungsbogen hoch und ich war durchgehend gefesselt.
Es gibt viele überraschende Wendungen und spannende Enthüllungen.
Mehr als einmal dachte ich einfach nur Wow.
Besonders beeindruckend fand ich, wie die zwei Handlungsstränge zusammengeführt wurden.
Das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen.
Nun warte ich sehnsüchtig auf Band 2.
Für mich ist es ein packender, atmosphärischer und emotionaler Auftakt mit einer faszinierenden Welt und starken Figuren.
Eine ganz klare Leseempfehlung. 🧡 ⚔️📖
Ich danke dem Edition Roter Drache Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar!


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